Die Kaltaren

Die Kaltaren, oder richtigerweise „Kal’Taren“, leben in großen Sippen zusammen. Eine Ortschaft besteht in der Regel nur aus Verwandten. Die Kal’Taren ernähren sich von Gelen (eine Elchart), welche sie in Herden hüten. In wärmeren Zeiten wandern sie von Weideplatz zu Weideplatz, welche oft weit von einander entfernt liegen.

In den kalten Monaten kehren die Hirten wieder nach Hause. In der Winterzeit vertreiben sich die meisten Kal’Taren die Zeit mit aufwenigen Schnitzerei-Arbeiten. Zwischen den Kal’Taren-Sippen kann es zum Kampf kommen, wenn es zu Streitigkeiten wegen den Weideplätzen kommt. Aus diesen können brutale Bluthfehden entstehen.

Ein Mittelländer würde diese Rasse wohl als „halbkultivierte Barbaren“ bezeichnen. Kal’Taren sind eigentlich Jäger, Sammler und Hirten. Im Gegensatz zu den meisten anderen Völkern des Nordens sind sie nur Teilnomaden, die auch in festen Ortschaften zusammen leben.

Die meisten Kal’Taren sind von großer und kräftiger Statur und haben einen dichten Haarwuchs. Die meisten Männer tragen wilde Bärte. Die Haare werden lang und offen oder geflochten getragen. Wie die meisten Nordländer sind auch die Kal’Taren niedrige Temperaturen gewöhnt. Sie tragen meist feste Lederkleidung und in der Winterzeit Felle.