Der Kontinent Zomasana

Bis auf einen kleinen Fleck im Nordwesten ist Zomasana von einem gigantischen, tropischen Dschungel bewachsen, der weitaus dichter ist als der von Kutaan. An diesem kleinen Fleck, der ein ähnlichen Palmen- und Sandstrand aufweist wie Toshinto, haben südländische Sklavenjäger den Ort El’Sakir errichtet. Dieser Ort ist eigentlich ein gewaltiges Lager, wo die Sklavenjäger ihre Opfer zum verschiffen vorbereiten.

Im Norden fließt der Misu-Paya (bedeutet „Großer Fluß“) ins Land, der sich später in viele kleine Ausläufer verläuft. Dennoch kann man mit einem kleinem Schiff weit ins Landesinnere vordringen, muß sich aber vor dem hüten, was sich im Wasser und in den direkt ans Wasser grenzenden Bäumen befindet.

Der Misu-Paya endet etwa auf gleicher Höhe wie der Taya-Pasipa (bedeutet: „Berg der Seelen“), einem gewaltigem Berg, auf dessen Spitze angeblich sogar Schnee liegen soll. Für die Eingeborenen der Waldinseln, den Zomanen, gilt er als heilig. Es heißt, wenn ein Kind geboren wird, steigen von dort die Seelen der Zomanen herab, um es auszufüllen.

Direkte Dörfer oder Städte gibt es eigentlich nicht. Die Zomanen lassen sich dort nieder, wo es ihnen gerade gefällt. Dabei leben sie immer in sehr großen Stämmen.

Die Inseln im Süden von Zomasana sind meist recht hügelig und nur sehr dünn besiedelt.

 

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