Das Servin-Zeitalter

Der Beginn des Servin-Zeitalters (Die Jahre 1-5)

Tatsächlich blühte das Mittelreich während der ersten Jahre der Regentschaft Servin III. auf wie noch nie zuvor. Es herrschte Frieden mit allen Völkern und es gab auch für den einfachen Mann keine Zeit, in der er wirklich Hunger leiden musste.

Ab dem vierten Jahre aber keimten Gerüchte über einen unheimlichen Forscher auf. Angeblich sollte sich ein ehemaliger Alchemist (unbestätigten Gerüchten zufolge gar einer aus dem kaiserlichen Hof) an unseligen Experimenten mit Magie gewagt haben. Er soll in seinen geheimen Laboren gar scheußliche Kreaturen, sogenannte Chimären, erschaffen haben.

Es soll ihm sogar gelungen sein, tote Körperteile wieder zum Leben zu erwecken und den Teilen, mit Hilfe finsterer Magie, Befehle zu erteilen. Eine der bekanntesten Schöpfungen sind die sogenannten Meuchler-Hände.

Als das Treiben des Alchemisten, der auf den Namen Nezahet Badok hörte, bekannt wurde, ließ die Inquisition ihn gnadenlos jagen.

Badok antwortete mit einer wahren Armee von unvorstellbaren Chimären. Die Zeit, in welcher das Land von Badoks Kreaturen heimgesucht wurde, wird als der Chimären-Krieg bezeichnet. Er endete im sechsten Jahr mit dem Tod von Nezahet Badok.

Seitdem ist wieder Ruhe eingekehrt im Mittelreich. Die Schrecken der Chimären verblassen langsam wieder und die Menschen gehen ihrem gewohnten Aktivitäten nach.

Aber einige sind unter Ihnen, die nach mehr streben als nach einem ruhigen Leben auf dem elterlichen Hof. Gerade in den Herzen der jungen Leute ist die Abenteuerlust erwacht…

 

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Die Geschichte des Mittelreichs: